Aerobic-Schritte und ihre Namen — mit Counts und Schreibweise

Die Schritte heißen Englisch, der Kurs spricht Deutsch. Daraus entstehen Dinge wie „Grape Wein", „Vau Step" und „Schasse". Auf dem Zettel geht das noch. Im Kurs nicht: Wer einen Schritt jede Woche anders nennt oder anders schreibt, baut jedes Mal eine kleine Übersetzung ein — bei der Teilnehmerin und bei sich selbst.

Dieser Artikel ist ein Nachschlagewerk. 53 Schritte aus Aerobic, Step und Dance: was der Schritt ist, wie viele Counts er hat, wie er geschrieben wird und was stattdessen oft dasteht. Die Verhörer sind nicht ausgedacht — sie stammen aus echten Diktaten auf iPhone, iPad und Android-Tablet, so wie die Spracherkennung sie geliefert hat. Wo bei einem Schritt kein Verhörer steht, ist uns noch keiner begegnet.

Alle Schritte dieser Liste kennt ChoreoPad. Du schreibst oder diktierst deine Choreo, die App setzt die richtige Schreibweise — auf iPhone, iPad und Android.

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Alle 53 Schritte auf einen Blick

SchrittCounts
March1 pro Schritt
Jog1 pro Schritt
Basic Step4
Tap Up4
Step Touch2 pro Seite
Double Step Touch4
V-Step4
A-Step4
Grapevine4
Out-In4
Mambo4
Rock Step2
Cha Cha Cha2 („1 & 2")
Triple Step2 („1 & 2")
Knee Lift4 auf der Bank, 2 auf dem Boden
Kick4 auf der Bank, 2 auf dem Boden
Low Kick2
Side Leg Lift4 auf der Bank, 2 auf dem Boden
Repeater8
Hamstring Curl2 auf dem Boden, 4 auf dem Step
Leg Curl2 auf dem Boden, 4 auf dem Step
Kick Ball Change2 („1 & 2")
Pony2 pro Seite („1 & 2")
Chassé2 („1 & 2")
Pivot2 pro halbe Drehung
Box Step4
Turn Step4
L-Step8
Over the Top4
Across the Top4
Corner to Corner4 pro Ecke, 8 für beide
Straddle4
Lunge2 pro Seite
Squat2
Plié2, langsam 4
Charleston4
Jumping Jack2
Power Jack2, mit Halten unten 4
Scissor Jump1 pro Wechsel
Heel Dig2
Toe Tap2
Stomp1
Pendulum4 (Single), 8 (Triple)
Rocking Horse4
Jazz Square4
Pas de Bourrée2 („1 & 2")
Bounce1 pro Federn
Side to Side2
Twist1 pro Seite
Merengue March1 pro Schritt
Salsa Basic8
Body Roll2 oder 4
Shimmyfrei, meist über 4 oder 8

Warum ein Schritt immer gleich heißen muss

Das Cue kommt auf 7 und 8 des vorigen Achters. Dann hat die Teilnehmerin zwei Counts, um den Namen zu hören, ihn einem Bewegungsmuster zuzuordnen und auf 1 den ersten Schritt zu setzen. Bei 128 BPM ist ein Count 0,47 Sekunden lang. Zwei Counts sind knapp eine Sekunde.

Kennt sie „Grapevine", geht der Weg vom Ohr ins Bein ohne Umweg. Hören, erkennen, machen. Sagst du diesmal „Vine", nächstes Mal „Traubenschritt" und danach „seit, kreuz, seit, tap", muss sie erst übersetzen: Ist das dasselbe wie letzte Woche? Diese Übersetzung kostet einen Count. Sie steigt auf 2 ein statt auf 1. Und wer auf 2 einsteigt, läuft bis zum nächsten Achter einen Schritt hinterher — mit allen, die sich an ihr orientieren. Ab da schaut die halbe Gruppe auf die Füße der anderen statt auf dich.

Dasselbe gilt für die Reihenfolge im Cue. „Grapevine rechts" und „rechts Grapevine" sind für dich gleich. Für die Gruppe nicht: Kommt die Richtung zuerst, wartet sie auf den Schritt. Kommt der Schritt zuerst, wartet sie auf die Richtung. Leg dich fest — Schritt, dann Richtung — und bleib dabei.

Und entscheide dich für einen Namen. „Leg Curl" und „Hamstring Curl" sind beide richtig. In einem Kurs sollte es nur einen davon geben.

Wie gezählt wird

Ein Count ist ein Schlag der Musik. Acht Counts sind ein Achter, vier Achter sind ein 32er-Block — darauf ist Kursmusik geschnitten. Ein Grundschritt füllt meist 2 oder 4 Counts, größere Schritte 8. Steht bei einem Schritt „1 & 2", bedeutet das: drei Bewegungen auf zwei Counts, die mittlere zwischen den Schlägen.

Die Schritte

March

Gehen auf der Stelle, Knie leicht angehoben. Counts: 1 pro Schritt, meist 4 oder 8 am Stück. Schreibweise: March, nicht „Marsch". Diktiert wird daraus „Marsch", „Marge" oder sogar „Markt am Platz" — gemeint ist immer „March am Platz".

Jog

Laufen auf der Stelle oder durch den Raum, die Fersen gehen leicht nach hinten. Die High-Impact-Fassung des March. Counts: 1 pro Schritt. Schreibweise: Jog. „Jogging" ist auch richtig — im Cue ist „Jog" kürzer.

Basic Step

Der Grundschritt auf der Step-Bank: rechts rauf, links rauf, rechts runter, links runter. Counts: 4. Schreibweise: Basic Step. Die deutsche Erkennung schreibt hartnäckig „Basic Stepp" — Step hat ein p.

Tap Up

Rechts rauf, links oben nur antippen, links runter, rechts runter. Weil der Tipp-Fuß kein Gewicht übernimmt, wechselt das Führungsbein — beim Basic Step bleibt es gleich. Beim Tap Down wird erst am Ende unten angetippt. Counts: 4. Schreibweise: Tap Up, zwei Wörter, beide groß.

Step Touch

Schritt zur Seite, den anderen Fuß daneben antippen. Counts: 2 pro Seite. Schreibweise: zwei Wörter, beide groß. Falsch: „Steptouch", „Stepp Touch", „Schritt Touch".

Double Step Touch

Zwei Step Touch in dieselbe Richtung. Counts: 4. Schreibweise: drei Wörter. Wer „Doppel Step Touch" schreibt, meint dasselbe — aber so sagt es im Kurs niemand.

V-Step

Rechts schräg nach vorn außen, links schräg nach vorn außen, rechts zurück, links zurück. Die Füße zeichnen ein V. Counts: 4. Schreibweise: V-Step mit Bindestrich und großem V. Der anfälligste Name überhaupt: Der Buchstabe V heißt auf Deutsch „Fau", also wird daraus „Vau Step", „Fau Step", „Faust up", „wie Stepp" oder „V-Schritt".

A-Step

Der V-Step rückwärts: vorn eng starten, hinten breit landen. Counts: 4. Schreibweise: A-Step, Bindestrich wie beim V-Step. Manche sagen „Reverse V-Step" — gleicher Schritt.

Grapevine

Schritt zur Seite, hinten kreuzen, Schritt zur Seite, antippen. Der Klassiker für die Bewegung durch den Raum. Counts: 4. Schreibweise: ein Wort, kein Leerzeichen. Falsch: „Grape Wein", „Grape Wine", „Grapewine", „Greip Wein".

Out-In

Rechts raus, links raus in die Grätsche, rechts rein, links rein. Ohne Sprung ein Low-Impact-Schritt, mit kleinem Hüpfer ein High-Impact-Schritt. Counts: 4. Schreibweise: Out-In mit Bindestrich. Manche schreiben „Out & In" oder „Out Out In In" — gleicher Schritt, im Kurs nur einen davon.

Mambo

Schritt nach vorn, Gewicht zurück auf den hinteren Fuß, Schritt zurück, Gewicht wieder nach vorn. Counts: 4. Der Half Mambo ist nur die erste Hälfte: 2 Counts. Schreibweise: Mambo mit m-b. Falsch: „Manbo", „Mambu". Die englische Erkennung macht daraus „mumble".

Rock Step

Gewicht kurz auf einen Fuß nach vorn oder hinten verlagern, dann zurück auf den Standfuß. Fast dasselbe wie der Half Mambo. Counts: 2. Schreibweise: Rock Step, zwei Wörter.

Cha Cha Cha

Drei schnelle Schritte, meist als Übergang oder Richtungswechsel. Counts: 2 — gezählt als „1 & 2". Schreibweise: drei Wörter, keine Bindestriche. Aus dem Diktat kommt gern „Tschau Tschau Tschau" oder „Tscha Tscha Tscha".

Triple Step

Drei Schritte auf zwei Counts: rechts, links, rechts. Dasselbe Muster wie Cha Cha Cha und Chassé, nur ohne feste Richtung. Counts: 2 — „1 & 2". Schreibweise: Triple Step.

Knee Lift

Schritt, Knie des anderen Beins heben, zurück, zurück. Auf dem Step der häufigste Schritt nach dem Basic. Knee Up meint denselben Schritt. Counts: 4 auf der Bank, 2 auf dem Boden. Schreibweise: Knee Lift — im Kursraum als ein Wort gesprochen, deshalb schreiben viele auch „Kneelift". Beides geht. Falsch: „Nie Lift", „Knie Lift", „Knielift".

Kick

Ein Bein schwingt gestreckt nach vorn, das Standbein bleibt leicht gebeugt. Auf dem Step ersetzt der Kick den Knee Lift: rauf, Kick, runter, runter. Counts: 4 auf der Bank, 2 auf dem Boden. Schreibweise: Kick mit ck. Front Kick nach vorn, Side Kick zur Seite.

Low Kick

Ein Kick, der knapp über dem Boden bleibt — die gelenkschonende Fassung für Einsteiger und Ältere. Counts: 2. Schreibweise: Low Kick, zwei Wörter.

Side Leg Lift

Das gestreckte Bein wird zur Seite gehoben, der Oberkörper bleibt aufrecht. Auf dem Step: rauf, Bein seitlich heben, runter, runter. Counts: 4 auf der Bank, 2 auf dem Boden. Schreibweise: drei Wörter. Kurz heißt er Side Lift oder Leg Lift — im Kurs nur einer davon.

Repeater

Ein Knee Lift, aber das Knie kommt dreimal hintereinander hoch, ohne dass der Fuß zwischendurch abgesetzt wird. Counts: 8. „Repeater Knee" oder „Triple Knee" meinen dasselbe. Schreibweise: Repeater mit ea. Falsch: „Repeter", „Ripiter", „Repieter".

Hamstring Curl

Ferse zum Po, das Standbein bleibt. Counts: 2 auf dem Boden, 4 auf dem Step. Schreibweise: Hamstring Curl, zwei Wörter. Die deutsche Erkennung hört „Hemming Call", „Hamstring Call" oder „Hemming Kohl". Wer „Leg Curl" sagt, meint denselben Schritt — siehe unten.

Leg Curl

Derselbe Schritt wie der Hamstring Curl, nur der kürzere Name. Counts: 2 auf dem Boden, 4 auf dem Step. Schreibweise: Leg Curl. Falsch: „Legcurl", „Leg Görl", „Bein Curl". Entscheide dich für einen der beiden Namen und bleib dabei.

Kick Ball Change

Kick nach vorn, Ballen des Kickbeins kurz aufsetzen, Gewicht zurück auf den anderen Fuß. Counts: 2 — „1 & 2". Schreibweise: drei Wörter. Falsch: „Kickball Change", „Kick Bell Change".

Pony

Federnder Wechselschritt zur Seite: Schritt nach rechts, kurz auf den Ballen des linken Fußes, zurück auf rechts — dann zur anderen Seite. Counts: 2 pro Seite — „1 & 2". Schreibweise: Pony, mit einem n.

Chassé

Seitgalopp: Schritt zur Seite, den anderen Fuß heranziehen, Schritt zur Seite. Counts: 2 — „1 & 2". Schreibweise: Chassé mit Akzent auf dem é. Die häufigste Falschschreibung ist „Schasse", die deutsche Erkennung macht „Chaussee" daraus, die englische „Sashay".

Pivot

Halbe Drehung auf dem Fußballen, das Gewicht wechselt. Aus einem Mambo wird mit Pivot ein Richtungswechsel. Counts: 2 pro halbe Drehung, der Pivot Turn mit voller Drehung 4. Schreibweise: Pivot, kein Bindestrich, kein „Pivot-Turn".

Box Step

Vier Schritte im Quadrat: vor, seit, zurück, seit. Counts: 4. Schreibweise: zwei Wörter. Falsch: „Boxstep", „Box Schritt", „Box Stepp". Die Erkennung liefert gern „Boxberg".

Turn Step

Ein Step Touch, der über die Bank längs führt und dabei eine halbe Drehung mitnimmt. Counts: 4. Schreibweise: Turn Step. Falsch: „Turnstep", „Törn Step", „Turn Stepp".

L-Step

Knee Lift auf der Bank, seitlich am Ende der Bank runter, Knee Lift, zurück auf die Bank. Die Füße zeichnen ein L. Counts: 8. Der Half L-Step hört nach der Hälfte auf: 4 Counts. Schreibweise: L-Step, Bindestrich wie beim V-Step. Die gleiche Familie: T-Step, I-Step, K-Step, X-Step, Y-Step, Z-Step — alle mit Bindestrich.

Over the Top

Quer über die Bank: rauf, rauf, auf der anderen Seite runter, runter. Du startest links neben der Bank und endest rechts. Counts: 4. Schreibweise: drei Wörter, „the" klein. Falsch: „Over The Top", „Overthetop".

Across the Top

Wie Over the Top, aber längs über die Bank statt quer. Counts: 4. Schreibweise: wie beim Over the Top — „the" klein.

Corner to Corner

Von einer Ecke der Bank zur anderen: an einer Ecke rauf, oben ein Knee Lift oder Tap, runter, dann dasselbe an der gegenüberliegenden Ecke. Counts: 4 pro Ecke, 8 für beide. Schreibweise: drei Wörter, „to" klein — wie Side to Side.

Straddle

Rittlings über der Bank: ein Fuß links neben der Bank, einer rechts. Straddle Down beginnt oben und geht runter, Straddle Up beginnt unten. Counts: 4. Schreibweise: Straddle mit Doppel-d. Falsch: „Stradle", „Straddel".

Lunge

Ausfallschritt. Auf der Bank: ein Fuß bleibt oben, der andere tippt hinten oder seitlich auf dem Boden. Counts: 2 pro Seite. Schreibweise: Lunge, nicht „Lunch". Side Lunge für die seitliche Variante.

Squat

Kniebeuge: Füße hüftbreit oder etwas breiter, Po nach hinten, Knie über den Zehen. Counts: 2 — runter auf 1, hoch auf 2; langsam 4. Schreibweise: Squat mit t. „Squad" ist ein Team, keine Kniebeuge.

Plié

Breite Kniebeuge mit nach außen gedrehten Füßen und Knien, der Oberkörper bleibt senkrecht. Aus dem Ballett. Counts: 2, langsam 4. Schreibweise: Plié mit Akzent auf dem é, wie Chassé.

Charleston

Schritt vor, Kick, Schritt zurück, Tap hinten. Ein Schwungschritt aus dem Tanz. Counts: 4. Schreibweise: Charleston wie die Stadt, mit Ch am Anfang.

Jumping Jack

Hampelmann: Sprung in die Grätsche, Sprung zurück. Counts: 2. Schreibweise: zwei Wörter. Falsch: „Jumping Check", „Jumpingjack". Aus dem Diktat kam einmal „Dschamping Däck".

Power Jack

Ein Jumping Jack, bei dem du in der Grätsche tief in die Knie gehst. Counts: 2, mit Halten unten 4. Schreibweise: Power Jack, zwei Wörter.

Scissor Jump

Im Sprung wechseln die Beine von vorn nach hinten, wie eine Schere. Counts: 1 pro Wechsel. Schreibweise: Scissor Jump, Doppel-s in der Mitte. Im Jumping heißt er Scissors.

Heel Dig

Ferse vorn aufsetzen, zurück. Der Low-Impact-Ersatz für vieles. Counts: 2. Schreibweise: Heel Dig. Falsch: „Hiel Dig", „Heel Dick", „Ferse Dig".

Toe Tap

Fußspitze antippen, vorn oder seitlich. Counts: 2. Schreibweise: Toe Tap. Falsch: „Tote Tap", „To Tap" — und als Einzelwort schlicht „Tote", so hat es die Erkennung geliefert.

Stomp

Fuß kräftig aufsetzen, ohne das Gewicht zu übernehmen — ein Tap mit Nachdruck. Double Stomp: zweimal hintereinander. Counts: 1. Schreibweise: Stomp mit o.

Pendulum

Pendel: ein Bein schwingt seitlich raus, während das andere trägt, dann Wechsel. Counts: 4 für den Single Pendulum, 8 für den Triple Pendulum. Schreibweise: Pendulum, nicht „Pendel" und nicht „Pendulum-Step".

Rocking Horse

Knee Lift nach vorn, dann Leg Curl nach hinten, im Wechsel auf demselben Standbein — das Schaukelpferd. Counts: 4. Schreibweise: zwei Wörter. Nicht zu verwechseln mit dem Rocking Chair, der vor und zurück wiegt.

Jazz Square

Vier Schritte im Quadrat mit einem Kreuzschritt: vor, kreuz, zurück, seit. Counts: 4. Schreibweise: Jazz Square, auch Jazz Box. Falsch: „Jazzsquare", „Jazz Sqare".

Pas de Bourrée

Drei Schritte: hinten kreuzen, seit, vor. Aus dem Ballett, im Dance Aerobic überall. Counts: 2 — „1 & 2". Schreibweise: Pas de Bourrée, Akzent auf dem é, zwei r. Der am schwersten zu diktierende Name überhaupt: „Barbary", „Parade", „Paraboray", „Pa Delay" — dreimal dasselbe gesagt, dreimal etwas anderes bekommen. Diesen Namen tippst du besser.

Bounce

Federn in den Knien im Takt, ohne Sprung. Der Grundschritt im Jumping und der Übergang überall sonst. Counts: 1 pro Federn. Schreibweise: Bounce. Falsch: „Bound", „Baunce", „Bauns".

Side to Side

Gewicht von einem Bein aufs andere verlagern, seitlich, ohne Schritt. Counts: 2. Schreibweise: drei Wörter, „to" klein.

Twist

Füße geschlossen, Hüfte und Knie drehen auf den Ballen oder im kleinen Sprung nach rechts und links, der Oberkörper bleibt nach vorn. Counts: 1 pro Seite. Schreibweise: Twist.

Merengue March

March mit Hüftbewegung: Knie leicht gebeugt, die Hüfte geht bei jedem Schritt mit. Der Grundschritt im Merengue-Teil einer Dance-Fitness-Stunde. Counts: 1 pro Schritt. Schreibweise: Merengue mit -gue am Ende. „Meringue" ist das Baiser.

Salsa Basic

Schritt vor, Gewicht zurück, Füße zusammen — Pause — Schritt zurück, Gewicht vor, Füße zusammen — Pause. Counts: 8 — getanzt auf 1-2-3 und 5-6-7, auf 4 und 8 ist Pause. Schreibweise: Salsa Basic, zwei Wörter.

Body Roll

Eine Welle durch den Körper: Brust, Bauch und Hüfte schieben nacheinander nach vorn, von oben nach unten. Counts: 2 oder 4. Schreibweise: Body Roll, zwei Wörter. Falsch: „Bodyroll", „Body Rol".

Shimmy

Die Schultern gehen schnell im Wechsel vor und zurück, der Rest bleibt ruhig. Counts: frei, meist über 4 oder 8. Schreibweise: Shimmy mit Doppel-m.

Drei Regeln, die fast alles abdecken

Erstens: Englische Schrittnamen bleiben Englisch. „V-Schritt", „Box Schritt" und „Bein Curl" sagt im Kursraum niemand, also stehen sie auch nicht auf dem Zettel.

Zweitens: Jedes Wort groß, Füllwörter klein. Step Touch, Kick Ball Change, Over the Top, Side to Side.

Drittens: Buchstaben-Schritte haben einen Bindestrich. V-Step, A-Step, L-Step, T-Step.

Und dann noch Step mit einem p. Die deutsche Rechtschreibkorrektur will „Stepp" — sie kennt den Stepptanz, aber nicht die Bank.

Wenn du deine Choreos diktierst

Die meisten Falschschreibungen in diesem Artikel kommen nicht vom Tippen. Sie kommen vom Diktieren: Die Spracherkennung läuft auf Deutsch, hört einen englischen Schrittnamen und schreibt das nächstliegende deutsche Wort hin. Aus Chassé wird Chaussee, aus Mambo Manbo. ChoreoPad kennt 506 Fachbegriffe und die hier aufgeführten Verhörer dazu — sprichst du „Grape Wein nach rechts" ein, steht „Grapevine nach rechts" im Feld. Jeder neu gemeldete Verhörer wird eine Zeile in dieser Liste.

Zum Schluss

Du musst nicht alle 53 Namen benutzen. Du musst nur die, die du benutzt, immer gleich benutzen — beim Ansagen und beim Aufschreiben. Wenn der Name auf dem Zettel derselbe ist wie der im Kurs, liest du ab, was du sagst. Und die Gruppe hört, was sie kennt.

ChoreoPad bringt deine Choreos und Stundenbilder aufs Handy und aufs Tablet — in Blöcken, mit Counts, so wie du sie im Kurs ansagst.

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